Freundschaft Plus Ratgeber -Können Männer und Frauen platonisch lieben?

Alles oder gar nichts – so scheint das Motto der Natur zu sein, wenn es um die Anziehung zwischen den Geschlechtern geht. Entweder es funkt bei beiden oder einer liebt den anderen und traut sich nicht, seine Gefühle zu zeigen. Oder gibt es die Möglichkeit, dass sich zwei Menschen platonisch* mögen, ohne dass das Thema Freundschaft Plus im Raum steht? Schauen wir genauer hin. Die Natur hat es anscheinend so eingerichtet, dass sich Männer und Frauen mögen oder sich nichts zu sagen haben. Dazwischen scheint es nichts zu geben. Oder doch?

So endet meistens Freundschaft Plus. „Ich mag dich ein bisschen mehr, als ursprünglich geplant…“ HIER* gibts ein Geschenkartikel mit diesem Spruch.

Freundschaft ohne Sympathie ist nicht möglich

Auch eine Freundschaft setzt voraus, dass man sich zumindest sympathisch ist. Oder würdest Du Deine freie Zeit mit einem anderen Menschen verbringen, den Du langweilig findest, mit dem Du nicht kommunizieren kannst und auch nicht auf einer Wellenlänge liegst? Ganz sicher nicht. Es ist doch eher so, dass Freundschaften meist dort entstehen, wo einer von zwei Menschen schon anderweitig vergeben ist. Dann ist die Sympathie zweier Menschen vorhanden, die aber aufgrund der äußeren Umstände nicht zu einer Freundschaft Plus* werden darf.

Oder zwei Pärchen treffen aufeinander, bei denen Gleichklang und Verständnis herrscht, sodass alle untereinander gute Freunde werden. Fakt ist aber, dass die Anziehung zwischen Männern und Frauen immer einen sexuellen Aspekt haben wird, weil die Natur das so eingerichtet hat. Die Hormone* melden sich automatisch, sobald Mann und Frau die räumliche Distanz zueinander verringern. Der beste Freund ist meist jemand, der akzeptiert hat, dass von der anderen Seite keine romantischen Gefühle kommen werden. Er oder sie bleibt aber trotzdem in der Nähe, um der unerreichbaren Liebe wenigstens nahe zu sein.

Freundschaft Plus – Wenn sich die Sicht der Dinge ändert

Aus solch einer Beziehung kann Liebe Plus werden, wenn die Person, die in einer Beziehung lebt, erkennt, dass der andere doch der Mensch ist, der einen besser versteht und zu einem passt. Diese Erkenntnis schlägt oft bei Menschen durch, die über eine gewisse Zeit in einer Beziehung lebten, während es gleichzeitig Freunde des Paares gab. Oft sind es männliche oder weibliche Freunde, mit denen man über die eigene Beziehung philosophieren* oder über Themen sprechen konnte, die für den eigenen Partner nicht so interessant waren.

Lernst Du einen Menschen in Deiner Jugend kennen, werdet Ihr Euch beide weiterentwickeln. Zwei Jahrzehnte später seid Ihr völlig andere Menschen. Ihr kennt die Einstellungen, Ansichten, Vorlieben und Abneigungen des anderen und erst jetzt wisst Ihr, ob Ihr überhaupt zueinander passt. Hier tritt die dritte Person ins Leben. Ein Arbeitskollege, die Trainingspartnerin, ein Mitstreiter bei der Weiterbildung oder ein Mensch, den man jeden Tag beim Spaziergang mit dem Hund trifft.

Erst später im Leben erkennst Du, was Du wirklich brauchst

Dass sich diese beiden Menschen annähern, ist völlig natürlich. Auch hier hat Mutter Natur ihre Hände im Spiel und sorgt für Herzklopfen. Wenn Du erkennst, dass sich dieser Mensch für die gleichen Dinge interessiert, die Dir wichtig sind, kann Deine bisherige Beziehung schnell Geschichte sein. Vielleicht lässt es sich so sagen, dass Du in der Jugend einen Mitstreiter suchst und findest, der Dich bis zu dem Punkt begleitet, an dem Du erkennst, wer Du bist und was Du im Zusammenleben mit einem anderen Menschen brauchst.

Hast Du schon einige Jahrzehnte Lebenserfahrung hinter Dir, weißt Du aus vergangenen Beziehungen, was Du geben kannst, was Du in der Partnerschaft* brauchst und womit Du Dich nie arrangieren könntest. Erst jetzt bist Du wirklich in der Lage, einen passenden Gefährten zu wählen. Gab es bis zu diesem Zeitpunkt einen guten Freund an Deiner Seite, der Dir nur nicht näherkommen durfte, betrachtest Du ihn oder sie jetzt als wirklichen Freund. Dieser Mensch weiß alles von Dir und hat es akzeptiert. Wenn nicht, hätte er sich von Dir abgewendet. In dem Moment, wenn die Beziehung zu bröckeln beginnt, ist der Freund da, um zu helfen. Das ist der Moment, bei dem der Satz fällt, dass man für den anderen doch etwas mehr empfindet, als man bis hierher gezeigt hat.

Geduld und Vertrauen führen zum Ziel

Freunde respektieren eine bestehende Beziehung und sie sind für den anderen Menschen da. Daher begegnen sich diese Menschen auf einer anderen Ebene und können immer ein Stückchen gesunde Distanz wahren. Während wir in einer Beziehung versucht sind, den anderen zu beeindrucken, unzählige Erwartungen an ihn haben und enttäuscht sind, wenn unser Gegenüber nicht so handelt, wie wir uns das vorstellen, kann ein Mensch neben der Beziehung ein echter Freund werden.

Allerdings nur, weil das Miteinander eine Grenze besitzt. Fällt diese weg, kann aus Freunden ein Paar werden, das wirklich alles miteinander teilt. Die emotionale Anziehung war zwar von Anfang an da, aber sie durfte nie dominieren. Es ging darum zuzuhören, den anderen kennenzulernen, Ängste und Freuden miteinander zu teilen. Klappt das mit dem derzeitigen Partner nicht, kann es Zeit sein, die Beziehung zu verlassen und mit dem Menschen weiterzugehen, der schon lange Zeit Vertrauter und ein Seelengefährte war.

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